Zum Inhalt dieses Artikels
Die drei feinstofflichen Grundkomponenten Sattva, Raja und Tama sind die Grundbausubstanz der Schöpfung. Den modernen Wissenschaften ist es nicht bekannt, aber sie bilden und durchdringen alles Lebende und alles Unbelebte, alles Greifbare und alles Feinstoffliche. Die Strahlungen und Vibrationen, die etwas oder jemand von sich aussendet, hängen von der in ihnen dominierenden feinstofflichen Grundkomponente ab. Sie beeinflussen das Verhalten und die Wirkung von allem und jedem. Die Anteile bzw. das Verhältnis der Komponenten im Menschen können nur durch spirituelle Praxis verbessert werden.
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Inhaltsverzeichnis
2. Vergleich der kleinsten physikalischen Elemente mit den drei feinstofflichen Grundkomponenten
3. Wie sehen die drei Grundkomponenten (Trigunas) aus?
4. Die drei feinstofflichen Grundkomponenten und die fünf Kosmischen Elemente
5. Die drei feinstofflichen Grundkomponenten und die Welt
6. Die drei feinstofflichen Grundkomponenten und der Mensch
6.1 Das Verhältnis in unserem Bewusstsein und unserem Körper
6.2 In Relation zum spirituellen Niveau
6.3 Der Rückgang des Einflusses der drei Komponenten bei Zunahme des spirituellen Niveaus
7. Die drei feinstofflichen Grundkomponenten (Trigunas) und unserer Lebensstil
8. Die drei feinstofflichen Grundkomponenten und Geister (Dämonen, Teufel, negative Energien usw.)
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1. Einführung und Definition
Der Zweck dieses Artikels ist, unseren Lesern ein gutes Grundwissen über die drei feinstofflichen Grundkomponenten (Trigunas) zu vermitteln. Es ist ein sehr wichtiger Artikel, da er die Basis für den Inhalt vieler Artikel dieser Webseite bildet.
Die moderne Wissenschaft lehrt, dass das Universum aus Partikeln wie Elektronen, Protonen, Neutronen, Mesonen, Gluonen, Quarks usw. aufgebaut ist.
Auf der spirituellen Ebene ist das Universum aus etwas noch feinstofflicherem aufgebaut. Diese Partikel nennt man die drei feinstofflichen Grundkomponenten, Trigunas: Sattva, Raja und Tama. Im Wort Triguna steht tri für drei und „guna“ für subtile bzw. feinstoffliche Komponente.
Die Charakteristika dieser Komponenten sind kurz in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Wir nennen die Komponenten subtil bzw. feinstofflich, weil sie nicht fassbar oder physikalischer Natur sind und auch nicht mit den technisch ausgefeiltesten Mikroskopen gesehen werden können. Auch zukünftige technische Instrumente werden sie nicht sichtbar oder erfassbar machen können. Die Trigunas können einzig und allein mit Hilfe von unserem sechsten Sinn (ASW) erspürt werden.
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Die Sattva-Komponente ist die subtilste der drei Komponenten. Sie ist die, die der Göttlichkeit am nächsten liegt. Ihre Dominanz in einer Person zeichnet sich aus durch Glücklichsein, Zufriedenheit und bringt Tugenden wie Geduld, Ausdauer, die Fähigkeit zu vergeben, spirituelle Sehnsucht (die Sehnsucht, spirituell zu wachsen) usw. hervor.
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Die Tama-Komponente ist die niedrigste der drei. Ist eine Person sehr tama, so ist sie faul, gierig, an weltlichen Dingen verhaftet, usw.
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Die Raja-Komponente bringt die beiden anderen in Fluss, sie bringt Bewegung. Je nach dem ob jemand sattvisch oder tamastisch ist, wird die Raja-Komponente dem Ausdruck verleihen.
Da die Natur der Trigunas feinstofflich ist, werden sie von der modernen Wissenschaft nicht wahrgenommen und daher ihre Existenz weder auf Schulen noch auf Universitäten gelehrt. Daher ist auch das Konzept der drei feinstofflichen Grundkomponenten für die meisten von uns fremd. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie unsere gesamte Existenz und die Welt, in der wir leben, durchfluten. Abhängig davon, welche der Komponenten in uns dominiert, beeinflussen sie, wie wir:
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In Situationen reagieren
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Entscheidungen treffen
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Unsere Wahl treffen
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Unser Leben leben
Da sie nicht physisch, d.h. grobstofflich sind, ist es schwierig, den Finger auf sie zu legen und ihnen physikalische Eigenschaften zuzuschreiben. Mit diesem Artikel bemühen wir uns, Ihnen eine Idee davon zu geben, was die Trigunas sind und wie sie unser Leben beeinflussen.
2.Vergleich zwischen den kleinsten physikalischen Elementen und den drei feinstofflichen Grundkomponenten
Die folgende Tabelle zeigt einige grundlegende Unterschiede zwischen den heute bekannten kleinsten physikalischen Elementen und den noch viel subtileren Komponenten, die der Wissenschaft der Spiritualität bekannt sind.
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Parameter |
Kleinste physikalische Elemente |
Feinstoffliche Grundkomponenten (Trigunas) |
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Art |
Physikalisch |
Feinstofflich (nicht fassbar) |
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Wie kann man sie messen? |
Mit technischen Instrumenten, wie z.B. Elektronenmikroskope |
Mit unserem sechsten Sinn (ASW) durch unsere feinstofflichen Sinne |
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Grundbaustein |
der gesamten physischen Welt |
der ganzen Schöpfung, sei sie nun physikalischer, psychologischer oder spiritueller Natur. Auch die kleinsten physikalischen Elemente bestehen aus einer Kombination von sattva, raja und tama. Sogar unsere Gedanken, die ja im physikalischen Sinne auch nicht fassbar sind, setzen sich aus ihnen zusammen. |
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Ihre Eigenschaften |
beeinflussen die physikalischen Eigenschaften der Schöpfung, z.B. ob etwas fest oder flüssig ist, usw. |
beeinflussen das Verhalten der gesamten Schöpfung, die Entscheidungen und die Wahl, die wir treffen, etc. Sattva, Raja und Tama bestimmen sogar physikalische Eigenschaften. Die Tama-Komponente z.B. verursacht Materialisation oder Erhärtung. |
3. Wie sehen die feinstofflichen Grundkomponenten (Trigunas) aus?
Die folgende Tabelle wurde mit Hilfe des sechsten Sinns (ASW) gewonnen. Sie veranschaulicht, wie die drei Komponenten aussehen, wenn sie aktiv sind.
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Da die drei Komponenten von Natur aus feinstofflich sind, erscheinen sie, wenn sie aktiv sind (das heißt zusammen mit Energie auftreten), in Wellenform.
Erklärungen zum Diagramm
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Farbe: Sattva erscheint gelb, Raja rot und die Tama-Komponente schwarz, wenn wir sie mittels hochentwickeltem sechsten Sinn beobachten.
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Wellenlänge: Die ausgeprägte Aktivität der Raja-Komponente schlägt sich in der Wellenlänge nieder, während die ruhigere Sattva-Komponente eine längere Wellenlänge aufweist. Die Wellen der Tama-Komponente spiegeln die unorganisierte, verzerrende Natur des Tama-Prinzips.
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Amplitude: Die Amplitude von Raja ist die höchste weil auch die aktivste. Die Amplitude von Sattva ist kleiner und regelmässig, während die der Tama-Komponente klein und unregelmässig ist.
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Länge: Die Länge ist bestimmt je nach Bedarf ihrer Funktion
4. Die drei feinstofflichen Grundkomponenten und die fünf Kosmischen Elemente
Die Trigunas bilden auch die fünf Absoluten Kosmischen Elemente (Pachamahabhoota). Die fünf kosmischen Elemente sind Absolute Erde, Absolutes Wasser, Absolutes Feuer, Absolute Luft und Absoluter Äther. Die kosmischen Elemente sind auch von Natur aus feinstofflich und sind der feinstoffliche Hauptaspekt der Elemente, die wir sehen und fühlen können. Das Absolute Kosmische Wasser-Element ist die subtilste Form von Wasser, das letzten Endes unsere Flüsse und Meere bildet. Kurz gesagt, die Absoluten Kosmischen Elemente bilden die Grundbausteine des Universums, jedoch auch sie bestehen aus den drei feinstofflichen Grundkomponenten.
Die folgende Abbildung zeigt, in welchem Mischungsverhältnis die Trigunas das jeweilige Absolute Kosmische Element bilden.
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Wie man sehen kann, enthält das Absolute Erd-Element den höchsten Anteil an Tama, es ist daher auch das schwerste der fünf. Die Tama-Komponente begrenzt die Existenz, während die Sattva-Komponente die Existenz ausdehnt. Dies erklärt auch, warum das Absolute Erde Element das niedrigste der fünf Kosmischen Elemente ist. Des Weiteren geht daraus hervor, warum das Ätherelement das feinstofflichste, sattvischste und auch kraftvollste ist. Die Reduktion von Tama in den fünf kosmischen Elementen macht diese zunehmend feinstofflicher. Feuer ist zum Beispiel feinstofflicher als Erde.
Der Mensch ist anfangs hauptsächlich aus dem Absoluten Erde- und Wasser-Element aufgebaut. Mit dem Beginn der spirituellen Entwicklung findet ein Voranschreiten seines Funktionierens und Wirkens auf immer höheren Ebenen statt. So wirkt er dann auf der Ebene des Absoluten Feuer-Elements, des Luft-Elements und schliesslich des Äther-Elements. Das erklärt die feinstoffliche Ausstrahlung, die von spirituell entwickelten Menschen ausgeht. In solchen Fällen reduzieren sich auch deren Grundbedürfnisse wie Schlaf oder Nahrung. Ihre Auffassungsgabe und Kapazität zur Ausführung verschiedener Aktivitäten entwickeln sich sowohl qualitativ als auch quantitativ.
5. Die drei feinstofflichen Grundkomponenten und die Welt
5.1 Naturkatastrophen
Wenn Raja und Tama in der Welt zunehmen, kommt es vermehrt zu Kriegen, terroristischen Aktivitäten und Naturkatastrophen. Diese Zunahme von Raja und Tama verursacht eine Destabilisierung der fünf kosmischen Elemente, die sich in zunehmenden Naturkatastrophen manifestiert. Bitte lesen Sie dazu den Artikel über den Grund verstärkter Naturkatastrophen.
5.2 Unbelebte Dinge
Die folgende Tabelle zeigt das Verhältnis von unbelebten Dingen (Orten) zu den drei subtilen Grundkomponenten.
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5.3 Lebewesen
Die folgende Tabelle gibt Aufschluss über das Verhältnis der Trigunas in Lebewesen. Wie Sie sehen werden, haben Leben und Lebewesen einen höheren sattvischen Wert als religiöse Plätze.
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Dies begründet auch die Tatsache, dass das spirituelle Niveau einer Person einen stärkeren Einfluss auf die Energie und Ausstrahlung eines Ortes hat, als die Energie, die vom Objekt (Ort, Haus, usw.) selbst ausgeht. Wenn z.B. ein Heiliger einen Raum betritt, der eine negative Ausstrahlung hat, die durch eine falsche Bauweise entstanden ist, so hat dies eine unwesentliche Wirkung auf ihn. Daher ist die Wissenschaft des Feng-Shui und der Vastu-Shastra für solche Menschen wichtig und relevant, die ein niederes spirituelles Niveau haben oder keine Spirituelle Praxis machen.
6. Die drei feinstofflichen Grundkomponenten und der Mensch
Wir führen nun weiter aus, wie die Trigunas auf die verschiedenen Aspekte unseres Lebens wirken.
6.1 Das Verhältnis im Aufbau unseres Bewusstseins und unserem Körper
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Die feinstoffliche Raja-Komponente hängt mit der Funktionsfähigkeit der verschiedenen Körper zusammen, daher ist ihr Wert in allen Körpern gleich. Wie Sie aber aus der obigen Tafel entnehmen können, gibt es eine beträchtliche Differenz zwischen der Sattva- und der Tama-Komponente in den verschiedenen Körpern. Dies wirkt sich direkt auf die Fähigkeit des jeweiligen Körpers aus, dass wir anhaltendes und dauerhaftes Glück und Glücklichsein durch ihn erleben können. Zum Beispiel ist die Sattva-Komponente im Kausalkörper (Intellekt) hoch im Vergleich zu ihrem Anteil im physischen Körper. Daher ist die Qualität des Glücks, wenn wir intellektuell stimuliert sind, befriedigender, von höherer Qualität und anhaltender als das Glück, das wir über den physischen Körper erfahren können.
6.2 Im Verhältnis zum spirituellen Niveau
Das spirituelle Niveau ist sehr eng mit dem Verhältnis der drei feinstofflichen Grundkomponenten in einem Menschen verknüpft. Dieses Verhältnis ist der Geschichte von der Henne und dem Ei sehr ähnlich: Das spirituelle Niveau einer Person ist durch das Kräfteverhältnis und die Dominanz von Sattva, Raja und Tama definiert. Anderseits können wir auch sagen, dass die Dominanz einer der drei Komponenten das spirituelle Niveau einer Person definiert. Wenn wir spirituelle Praxis machen, beginnen wir das Verhältnis der 3 Komponenten zu einander zu verändern und zwar zugunsten der Sattva-Komponente. In andern Worten, wir wandeln die Tama-Komponente in Sattva um.
Wenn wir mehr Sattva in uns entwickeln (im Verhältnis zu den anderen zwei Komponenten), beeinflusst das unser spirituelles Niveau und unsere Persönlichkeit.
Die folgende Grafik zeigt uns den Unterschied des Verhältnisses zwischen den Trigunas in uns, wenn unser spirituelles Niveau durch Spirituelle Praxis wächst.

Fussnoten:
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Ab einem spirituellen Niveau von 50% bleibt das Verhältnis der drei Komponenten gleich. Kein Mensch kann weniger als 20% Tama haben, da er sich sonst dematerialisieren (auflösen) würde. So lange man also einen Körper hat, kann die Tama-Komponente nicht weniger als 20% betragen. Wie auch immer, der Einfluss der Komponenten verringert sich, wenn das spirituelle Niveau weiter steigt und zwar so sehr, dass der Einfluss bei einem 80%-igen spirituellen Level vernachlässigbar ist. Wir erklären die Details weiter unten.
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Solange ein Heiliger, der ein spirituelles Niveau von 100% hat, in seinem Körper ist, besteht er aus allen drei Komponenten. Sobald er stirbt, lösen sich die drei Komponenten auf und er verschmilzt zur Gänze mit Gott.
6.3 Der Rückgang des Einflusses der drei Komponenten bei Zunahme des spirituellen Niveaus
Wenn wir spirituell wachsen geschieht folgendes: Die durch die fünf Sinne, Geist und Intellekt gebildete Dunkelheit vermindert sich und es beginnt die Seele (das heisst Gott in uns) zu leuchten (siehe untenstehendes Diagramm). Dieser Vorgang wird als Auflösung der fünf Sinne, Geist und Intellekt bezeichnet. Wir nennen die fünf Sinne, Geist und Intellekt die Dunkelheit oder Unwissenheit, weil sie uns davon abhalten, uns mit unserem wirklichen Selbst - Gott in uns bzw. der Seele - zu identifizieren.
Die Seele selbst ist jenseits der Trigunas, sie besteht nicht daraus. Daraus folgt: je mehr die Seele durch Spirituelle Praxis in uns leuchtet, desto weniger beeinflussen die drei Komponenten unsere Persönlichkeit, unsere Wünsche, Entscheidungen und Handlungen. Am Ende unseres spirituellen Wachstums, wenn das Leuchten der Seele fast komplett ist, leben wir ganz im Einklang mit Gottes Willen und die drei Grundkomponenten haben keinen Einfluss mehr auf uns.
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6.4 Die Trigunas in Relation zu unserer Persönlichkeit
Die Tabelle unten hilft, die Persönlichkeit eines Menschen je nach der in ihm vorherrschenden feinstofflichen Komponente zu unterscheiden. Es sind nur grobe Anhaltspunkte, die dazu da sind, ein gewisses Grundverständnis zu vermitteln. Eine korrekte Analyse einer Person kann nur durch den sechsten Sinn (ASW) gemacht werden.
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Sattvische Person |
Raja Person |
Tamastische Person |
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Psychosoziale Fehler oder persönliche Makel |
Komplette Kontrolle über Emotionen, Gedanken und Handlungen |
Ärgerlich; wütend; eifersüchtig; stolz; egoistisch; herrisch; um Aufmerksamkeit heischend; gierig; bis zum Letzen gehend, um weltliche Ambitionen und Wünsche zu erfüllen; sorgenvoll; Tagträumer |
Faul; inaktiv; depressiv; sehr selbstsüchtig; nicht an andere denkend oder sogar verletzend, wenn es um die Verwirklichung seiner Wünsche oder Ziele geht; reizbar |
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Tugenden |
Alle Tugenden: aufrichtig und rechtschaffen, tolerant, gelassen, abgeklärt, stabiler Intellekt, nicht egoistisch. Geht auch über Tugenden und Fehler hinaus, furchtlos auch dem Tod gegenüber |
Eifrige Anstrengungen, spirituelle Praxis zu machen bzw. spirituell zu wachsen, allerdings nicht zielgerichtet |
Keine |
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Hauptsächliche Art und Weise, glücklich zu werden, d.h. Glück zu erfahren |
Wissen und Fähigkeiten erwerben, anderen helfen, Meditation, Erhöhung des spirituellen Niveaus. Geht schliesslich über Glück und Unglücklichsein hinaus in Richtung Glückseligkeit (ewiger Freude) |
Erwerb von Autorität, Macht, weltlichen Besitztümern und Reichtümern |
Essen, Trinken, Sexualität usw. |
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Die Beziehung zu anderen, zur Gesellschaft |
Leben um der Gesellschaft zu dienen und Menschen zu helfen, spirituell wachsen zu können. Spirituelles Wachstum ist universeller ausgerichtet - nach den |
Selbstsüchtig; wenn hilfsbereit, dann mit grossem Ego bezüglich der gewährten Hilfe (erwartet Lob, Dank, usw.) |
Andere verletzend und schädigend. Wenn sehr tamastisch: schadet der Gesellschaft als Ganzes z.B. im Namen einer Religion oder Ideologie |
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Schlaf |
4-6 Stunden |
7-9 Stunden |
12-15 Stunden |
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Spirituelle Kraft |
Stark |
Gering |
Sehr gering1 |
Fussnote:
- Eine Ausnahme ist ein feinstofflicher Zauberer (eine mächtige negative Energie, Mantrik genannt) mit grosser spiritueller Kraft, die er durch seine Spirituelle Praxis zur Verfolgung seiner schlechten Absichten erworben hat. Er und seine Praxis sind stark tamastisch.
Die oben angeführten Eigenschaften sind nicht absolut und ausschliesslich. Es kann eine sattvische Person auch 9 Stunden Schlaf brauchen und eine tamastische tolerant sein. Die Natur eines Menschen ist jedoch definiert durch die Summe seiner Tugenden und Fehler. Man sollte also nicht auf Grund von einer oder zwei Eigenschaften über sich selbst oder andere urteilen, sondern das Gesamtbild bedenken.
Auch ist es sehr selten, dass ein Mensch ganz sattvisch, raja oder tama ist. Meist ist es so, dass er hauptsächlich sattva-raja, raja-sattva oder raja-tama ist. Jemand, der sattva-raja ist, hat in seiner Persönlichkeit sowohl Sattva als auch Raja als dominierende Energien, wobei Sattva der stärkere (dominantere) Teil ist. Im Fall eines raja-sattva Menschen wäre das genau umgekehrt.
Entsprechend der dominierenden Grundkomponente(n) zeigt sich der Charakter der Persönlichkeit. Aber ganz egal, wie man sich kleidet oder sich mit teurer Kleidung, Accessoires, gebildetem Small Talk oder aufgesetztem Lächeln tarnt, sind die Vibrationen und die Energie, die man ausstrahlt, entsprechend der jeweils vorherrschenden Grundkomponente. Menschen mit einem ausgebildeten sechsten Sinn können hinter die Maske sehen, die der Welt präsentiert wird, und diese feinstofflichen Frequenzen spüren oder sehen. Sie können leicht die Grundnatur eines Menschen und die zu ihm gehörenden Charaktereigenschaften erkennen, sei er nun sattvisch, raja oder tama.
Ein guter Test, die eigene vorherrschende Komponente herauszufinden, ist, sich (oder andere) zu beobachten, wenn man auf sich allein gestellt ist. Das Benehmen in einer Situation, wenn man nicht überwacht wird, zeigt nämlich das wahre Gesicht und den wahren Charakter (Grundnatur) eines Menschen. Das folgende Beispiel wird uns helfen, diesen Punkt besser zu verstehen.
Betrachten wir eine Schulklasse im 4. Jahr. Es ist ein lauter, chaotischer Haufen mit einer Lehrerin, die sich sehr bemüht Disziplin zu halten. Wenn ihre Stimme sehr bestimmend und autoritär ist, hat sie gute Chancen, die Klasse ruhig zu halten. Aber die Klasse ist nur in ihrer Gegenwart ruhig. Sobald sie aus dem Raum geht, fängt das Chaos wieder an. Der Grund dafür ist, dass diese Kinder von ihrer Natur her raja und tama sind. Wenn es in dieser Klasse aber ein sattvisches Kind gibt, das seine Klassenkameraden dazu bringen will, etwas gemeines oder falsches zu tun, wie andere zu quälen, einen bösen Streich zu spielen oder zu schwindeln, so wäre es dazu nicht fähig, weil seine Grundnatur sattvisch ist. Es ist eher so, dass es Bauchweh bekommt, als zu geniessen, was die andern tun wollen. Es könnte sich nicht mehr in den Spiegel schauen, wenn es etwas Falsches täte.
Wenn wir Kinder ändern wollen, helfen oberflächlich wirkende Moralpredigten nur wenig. Wir können eine dauerhafte Veränderung nur dann wirklich erreichen, wenn wir sie ermutigen, spirituelle Praxis zu machen. Zusätzlich hilft es ihnen sattvischer zu werden, wenn sie in einer für das spirituelle Wachstum zuträglichen Umgebung aufwachsen.
7. Die drei feinstofflichen Grundkomponenten und unser Lebensstil
Alles um uns kann in sattvisch, raja und tama eingeteilt werden, abhängig von der feinstofflichen Grundkomponente, von der es hauptsächlich dominiert wird. Die vorherrschende Grundkomponente kann nur mit dem sechsten Sinn (ASW) gemessen werden.
Unten haben wir einige Beispiele aus den verschiedensten Bereichen unseres Lebens zusammen mit den in ihnen dominierenden feinstofflichen Grundkomponenten aufgeführt. Je nachdem, ob wir selbst eine Sattva-, Raja- oder Tama-Persönlichkeit haben, zieht es uns auch zu Dingen, die die jeweilige Komponente in höherem Maße in sich tragen. Auch ist es so, dass wir mit unserer Identifizierung oder Beschäftigung mit ihnen die entsprechende Komponente in uns stärken.
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8. Die drei feinstofflichen Komponenten und negative Energien (Dämonen, Teufel, Geister usw.)
Negative Energien (Dämonen, Teufel, Geister usw.) sind raja und tama. Geister, die in der Hierarchie unten sind (unter 50% spiritueller Stärke) wie gewöhnliche Geister sind raja-tama. Die höheren Geister (über 50%) wie Zauberer der sechsten und siebten Region der Hölle sind tama-raja.
Geister mit Raja-Tama-Dominanz halten sich am liebsten in einer Raja-Tama-Umgebung auf der Erde auf, da sie dort auch vorwiegend raja-tama-dominante Personen vorfinden. Diese sind leichte Opfer, um sie zu besetzen und um die Absichten und Pläne der Geister auf der Erde zu verwirklichen. Mit anderen Worten, eine tamastische Person, die Gefallen daran findet, anderen Schaden oder Schmerzen zuzufügen, hat ein hohes Risiko, von Geistern kontrolliert zu werden, um der Menschheit zu schaden.
Das Prinzip des Selbstschutzes vor Geistern ist daher, dass man sein Sattva erhöhen muss. Geister sind tama-dominant und können deshalb eine Umgebung oder Menschen mit hohem Sattva-Anteil nicht aushalten. Deshalb können sie auch niemals einen höheren Heiligen oder Guru kontrollieren oder besetzen.
Bittel lesen Sie dazu Warum manifestiert sich der Geist in einer besessenen Person unter dem Einfluss hoher sattvischer Energie?
9. Zusammenfassung
Die Hauptpunkte dieses Artikels sind:
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Jeder von uns strahlt Frequenzen aus, entweder Sattva, Raja oder Tama, je nachdem welche Komponente in uns dominiert. Je höher die Sattva-Komponente in uns ist, desto besser ist unser Charakter und desto dauerhafter auch unser Erfolg und unsere Zufriedenheit in Verbindung mit unserer Karriere, Partnerschaft und unserem Leben.
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Die Sattva-Komponente kann durch spirituelle Praxis verstärkt werden, am besten zusammen mit einem Lebensstil, bei dem man sich möglichst von Raja- und Tama-Einflüssen fern hält.
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Die Gemeinschaft mit Gottsuchenden, die wir pflegen, hat einen starken Einfluss und hilft uns, bei unserer spirituellen Praxis.
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Geister profitieren von einer Tama-Umgebung und Tama-Personen. So ist es ihnen möglich, die Gesellschaft zu schädigen und Unrecht in die Welt zu setzen.
- Was ist der sechste Sinn (ASW)?
- Was sind die fünf kosmischen Elemente?
- Der Grund für die zunehmenden Naturkatastrophen
- Was ist spirituelles Niveau?
- Wer ist ein Heiliger?
- Wer oder was ist ein Guru?
- Was ist ein Geist?
- Warum manifestiert sich der Geist in einer besessenen Person unter dem Einfluss hoher sattvischer Energie?
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