Nach dem Tod - Was geschieht mit uns?

 Existenz im Jenseits

Über den Inhalt

Die unzähligen Fälle von Erfahrungen aus vergangenen Leben, von denen berichtet und die auch recherchiert wurden, weisen klar auf ein Leben nach dem Tod. In allen dokumentierten Fällen von Reinkarnation gab es eine Zeitspanne von unterschiedlicher Dauer zwischen dem Tod des Menschen und seiner nächsten Geburt auf der Erde. Es stellt sich die Frage, wohin gehen wir nach dem Tod, wo existieren wir während diesem Intervall? Gibt es nur eine Existenzebene oder gibt es mehrere? Wenn es mehrere gibt, welche Faktoren entscheiden dann, wohin wir gehen? In unserem Artikel hier bringen wir die Antworten auf diese und andere Fragen. Die Antworten sind von Gottsuchenden der Spiritual Science Research Foundation (SSRF), die über einen hochentwickelten sechsten Sinn (ASW – Aussersinnliche Wahrnehmung) verfügen, im Zuge ihrer spirituellen Forschung erhalten worden.

Anmerkung: Um den Artikel besser zu verstehen, lesen Sie bitte die Abhandlung über die drei feinstofflichen Grundkomponenten Sattva, Raja und Tama.


Inhaltsangabe

1. Was geschieht nach dem Tod?

Die spirituelle Forschung hat gezeigt, dass der Mensch aus den folgenden vier Grundkörpern besteht:

  • Dem physischen Körper

  • Dem Mentalkörper

  • Dem Kausalkörper oder Intellekt

  • Dem Suprakausalkörper oder feinstofflichen Ego

Das folgende Diagramm zeigt einen Abriss der Zusammensetzung des Menschen:


Aura und feinstofflicher Körper nach dem Tod

 

Wenn jemand stirbt, hört der physische Körper auf zu existieren. Alle anderen Körper seines Seins oder seines Bewusstseins bleiben bestehen. Die Existenz einer Person ohne den physischen Körper nennt man den feinstofflichen Körper (Linga deha) und setzt sich zusammen aus dem Mental-, Kausal- (Intellekt) und dem Suprakausalkörper (feinstoffliches Ego). Dieser feinstoffliche Körper geht dann auf eine der 13 feinstofflichen Existenzebenen.

2. Die 14 Existenzebenen des Universums

Es gibt 14 Hauptebenen des Seins im Universum. Sieben sind positive Ebenen, sieben sind negative. Im Allgemeinen bezeichnet man die negativen als Hölle (Patal). Es gibt aber auch zahlreiche Unterebenen innerhalb dieser Hauptebenen.

Definition von Dharma und Rechtschaffenheit

Die sieben positiven Existenzebenen: Diese sind hauptsächlich von Menschen und feinstofflichen Körpern bewohnt, die sich in gerechtem Tun üben (rechtschaffen handeln) und spirituelle Praxis gemäss dem positiven Weg der Spiritualität machen. Diese sieben positiven Existenzebenen werden auch Saptaloka genannt. Unter positivem Weg verstehen wir eine spirituelle Praxis mit dem Ziel der Wiedervereinigung mit Gott, dem endgültigen Ziel des spirituellen Wachstums.

Die Erde ist die einzige physische Ebene im Universum, sie ist auch die erste (also unterste) Ebene der positiven Regionen.

Die sieben negativen Existenzebenen: Diese Regionen sind in der Hauptsache von feinstofflichen Körpern bevölkert, die unredlich gehandelt haben und/oder Spirituelle Praxis gemäß dem negativen Weg praktizieren. Unter negativem Weg verstehen wir eine Spirituelle Praxis mit dem Ziel, spirituelle Macht und übernatürliche Kräfte zu erlangen. Diese Macht wird vorwiegend genutzt, um Kontrolle über andere zu erlangen, die man dann für negative Zwecke missbrauchen kann. So werden alle feinstofflichen Körper, die zu diesen Regionen der Hölle gehen, kraft ihrer bösen Absichten zu Geistern.

Lesen Sie bitte den Artikel „Was ist eine negative Wesenheit?“

Die Unterregionen der Hölle (Narak): In jeder Ebene der Hölle (Patal) befindet sich eine Unterregion genannt Narak.Die Unterregion des ersten Patal nennt man das erste Narak. Im Narak befinden sich die schlimmsten Geister (Dämonen, Teufel, negative Energien usw.) in der jeweiligen Region. Daher: Die negativen Wesenheiten (Geister, Dämonen, Teufel, negative Energien usw.) im ersten Narak erleiden mehr Strafen und für längere Zeit als die in der ersten Höllenregion.

Das folgende Diagramm zeigt die 14 Existenzebenen des Universums:

Existenzebenen des Universums: Das Jenseits

Erklärung der in der Darstellung verwendeten Farben

  • Die Erde ist rötlich, sie steht für Aktion, Handeln (ihre feinstoffliche Hauptgrundkomponente ist Raja), sie ist die einzige Ebene, auf der wir einen physischen Körper haben, um zu handeln.

  • Der Himmel ist in rosa, was für den Überfluss von Glück steht.

  • Gelb steht für spirituelles Wissen und einem Ansteigen der Sattva-Grundkomponente. Es wird zur höchsten Region hin fast weiß, was die Nähe zum unmanifesten Gottesprinzips repräsentiert.

  • Die Höllenregionen sind alle in dunkleren Schattierungen bis hin zu ganz schwarz, da dort ein stetiges Ansteigen der Tama-Komponente vorherrscht.

3. Der Himmel und andere positive Existenzebenen des Universums

HImmel und andere positive Ebenen

 

Fussnoten (beziehen sich auf die roten Zahlen der obigen Tabelle)

  1. Jede positive oder negative Existenzebene jenseits der physikalischen Erdregion wird immer feinstofflicher. Unter feinstofflich verstehen wir, dass etwas über das Begriffsvermögen der fünf Sinne, Geist und Intellekt hinausgeht. Satyaloka ist die subtilste Ebene, die zu verstehen oder zu begreifen äusserst schwierig ist, ausser man hat das höchste Niveau des sechsten Sinns (ASW = Aussersinnliche Wahrnehmung) erreicht.

  2. Da die meisten Menschen heutzutage wenig Spirituelle Praxis machen, gehen sie entweder in die Unterwelt (Bhuvalok) oder in eine der Höllenebenen. Wir gehen gewöhnlich nach dem Tod ins Bhuvalok, wenn unsere Verfehlungen (falsche Handlungen oder Sünden auf der Erde) ungefähr 30% betragen. Verfehlungen beinhalten Bösartigkeiten gegenüber anderen und viele Begierden. In der Unterwelt ist die Wahrscheinlichkeit, von höheren negativen Wesenheiten der unteren Existenzebenen der Hölle angegriffen zu werden, so gut wie sicher.

  3. Die Erde ist die einzige Region, in der Lebewesen mit unterschiedlichen spirituellen Niveaus leben. Doch nach dem Tod gehen wir genau zu der Existenzebene, die unserem spirituellen Level entspricht.

  4. Der Minimalwert des spirituellen Niveaus, um nach dem Tod den Himmel zu erreichen, beträgt 60%. Bitte lesen Sie dazu in den Artikeln nach, die beschreiben, was spirituelles Niveau ist und die Weltbevölkerung nach ihrem spirituellen Niveau im Jahr 2006 aufschlüsselt. Aus der Perspektive der Wissenschaft der Spiritualität sind verdienstvolle („gute, gottgefällige“) Handlungen, um den Himmel oder die höheren positiven Existenzebenen zu erreichen, jene mit dem Ziel der Wiedervereinigung mit Gott. Die folgenden drei Kriterien kommen dabei zur Anwendung.

    • Handlungen ohne Macher-Anspruch zu setzen, bedeutet, etwas mit der Einstellung zu machen, dass Gott es durch mich macht bzw. geschehen lässt, es also nicht mein Verdienst ist.

    • Etwas zu tun ohne Erwartung auf Anerkennung oder Dank.

    • Handeln ohne Erwartung eines bestimmten Ergebnisses. Dabei ist nicht die Handlung an sich das Wichtige, sondern es zählt die Geisteshaltung und die Einstellung mit der sie gemacht wird.

  5. Um höhere Existenzebenen über dem Himmel zu erreichen, braucht man ein spirituelles Niveau, das höher als 80% ist. Dies kann nur durch konsequente Spirituelle Praxis nach den sechs Grundprinzipien der spirituellen Praxis mit gleichzeitig starker Reduzierung des Egos erreicht werden.

  6. Unter dominierendem Körper verstehen wir den Körper, der am aktivsten ist, bzw. den, über welchen die hauptsächliche Identifikation erfolgt. Das kann der physische oder mentale Körper, der Intellekt oder das subtile Ego sein. In der Unterwelt zum Beispiel (Bhuvalok) haben die feinstofflichen Körper beispielsweise noch viele Begierden und können sich von vielen Dingen nicht lösen (sie sind an ihnen verhaftet). So werden sie oft zu Geistern und versuchen ihre Wünsche auf diese Art zu erfüllen. Das macht sie angreifbar für höhere Geister von niedrigeren Regionen der Hölle, die die Begierden zu ihrem Vorteil nutzen und die feinstofflichen Körper des Bhuvalok dazu missbrauchen, Menschen auf der Erde anzugreifen.  

  7. In der Unterwelt (Unterhimmel) können wir ein wenig Freude und Glücklichsein erfahren. Der Schmerz und das Unglücklichsein ist jedoch mehr als auf der Erde.

  8. Im Himmel erleben feinstoffliche Körper überschäumende Freude und Glück. Diese Freude geht, gemessen in Qualität, Quantität und Dauerhaftigkeit weit über das Erleben auf der Erde hinaus. Je höher wir in die positiven Existenzebenen hinaufsteigen desto mehr nimmt die Qualität der Freude zu, Unglücklichsein, Unzufriedenheit und Trauer existieren dort nicht.

  9. Sattvische Freude kommt davon, dass man anderen ohne Erwartungen und Verbindlichkeiten hilft. Wenn Ego dabei im Spiel ist wird es raja.

  10. Abgeklärtheit ist eine höhere Erfahrung als Glückseligkeit. 

 

^Seitenanfang

3.1 Die positiven Existenzebenen und die Reinkarnation auf der Erde

In den Existenzebenen unterhalb des Mahalok müssen die Menschen auf der Erde wieder geboren werden, um ihr Schicksal zu erfüllen und die Geben-Nehmen-Rechnungen (Karma) zu begleichen.

Erreicht man nach dem Tod Mahalok und Janalok, bedeutet das, dass man ein spirituelles Niveau von über 80% hat. Wenn Menschen einmal dort sind, brauchen sie nicht wieder geboren werden, weil sie das restliche Karma in diesen Ebenen erfüllen können. Sie können jedoch wieder geboren werden, wenn dies ihr Wille ist. Ihre Wiedergeburt dient dann in erster Linie dazu, spirituelle Führer für die Menschheit zu sein.

Hat man Tapalok oder Satyalok nach dem Tod erreicht, wird man nicht mehr wieder geboren und setzt seine spirituelle Praxis auf diesen Existenzebenen fort, bis man ganz mit Gott verschmilzt.  

3.2 Die herausragende Bedeutung der Erde als Existenzebene

Die Existenzebene Erde ist besonders wichtig. Sie  ist die einzige Ebene auf der wir schnelles spirituelles Wachstum erlangen und unsere Geben-Nehmen-Rechnungen in der kürzest möglichen Zeit auflösen können. Der Grund dafür ist, dass wir mit Hilfe unseres physischen Körpers vieles tun können, um unser spirituelles Wachstum und damit unser spirituelles Niveau zu erhöhen und die Tama-Komponente in uns zu reduzieren.

Anders als auf der Erde ist spirituelles Wachstum am ehesten noch in den Regionen jenseits des Himmels möglich (Mahalok und darüber). Im Himmel laufen die feinstofflichen Körper Gefahr sich in den unendlichen Freuden zu verlieren und sich so von Spiritueller Praxis ablenken zu lassen. Im Bhuvalok (Unterwelt) und in der Hölle ist die Bestrafung und auch der Distress (Distress sind Leiden, Probleme, Schwierigkeiten, Krankheiten usw. die von der feinstofflichen Ebene aus über uns kommen), der von anderen höheren negativen Wesenheiten verursacht wird, so heftig, dass es sehr schwierig ist, sich über die Qualen zu erheben, um eine wie auch immer geartete Spirituelle Praxis zu machen, die uns weiterhilft. 

4. Was ist die Hölle, wer kommt dorthin und was sind die Merkmale der unterschiedlichen Ebenen der Hölle?

Hölle, Höllenebenen
  • Je tiefer man in die Existenzebenen der Hölle vordringt, desto mehr verschwindet die feinstoffliche Sattva-Komponente und das Umfeld ist immer weniger geeignet, Freude und Glück zu empfinden.

  • Innerhalb der Existenzebenen der Hölle gibt es negative Wesenheiten (Geister), die eine gewisse Art von Spiritueller Praxis machen, um spirituelle Macht zu erlangen. Die höchsten in der Hierarchie der negativen Wesenheiten sind Hexer oder Zauberer aus dem siebten Patal. Ihre spirituelle Stärke ist fast gleichauf mit der eines Heiligen mit einem 90%-igen spirituellen Niveau. Diese Hexer (Mantriks) kontrollieren alle anderen Arten von negativen Wesenheiten mit geringerer spiritueller Kraft bzw. Macht.

  • Wenn man tiefer in die Existenzebene der Hölle geht, also von der ersten bis in die siebte, so schwindet die Freude, die die feinstofflichen Körper erfahren können und das Unglücklichsein und das Leiden vervielfacht sich. Dies hängt auch damit zusammen, dass sie in Erinnerungen an vergangenen schönen Erlebnissen, angenehmen Zeiten, ihren Wohlstand in früheren Leben usw. verhaftet sind. Die Erinnerungen an körperliche Schmerzen, peinliche Ereignisse, unerfüllte Wünsche und Begierden usw., die alle z.B. die Erziehung, das Haus, die Karriere, das Geld, die Erwartungen den eigenen Kindern gegenüber usw. betreffen, verursachen Schmerz und Leid. Auf diese Weise wird das Gefühl des Unglücklichseins noch verstärkt.   

  • Das Ausmaß der Strafe/Schmerzes, der in den verschiedenen Existenzebenen des Patal und dessen dazugehörigen Narak erfahren wird, nimmt mit fortschreitender Tiefe zu. Die Periode der Strafe, die in jedem Narak erduldet werden muss, ist viel mehr im Vergleich zur dazugehörigen Höllenregion. Wenn wir die Strafe im ersten Patal mit 100% beziffern, so ist sie im ersten Narak um die Hälfte mehr - also 150%. 

Die folgende Tabelle gibt einige Beispiele des Glücklichseins und Unglücklichseins mit der durchschnittlichen Intensität, wie wir sie in den verschiedenen Existenzebenen der Hölle erfahren. 

Wie ist die Hölle?

5. Bewegung zwischen den feinstofflichen Existenzebenen im Universum

Wir kommen in die Existenzebene, die unserer eigenen Grundnatur gemäß dem Sattva, Raja und Tama in uns entspricht. Dies hängt direkt mit unserem eigenen spirituellen Niveau zusammen. Daher können feinstoffliche Körper einer niedrigen positiven Existenzebene nicht in eine höhere Ebene gehen und ebenso können auch jene von den weniger negativen Regionen nicht in tiefere Ebenen der Hölle gehen. Es ist wie bei Menschen, die in der Tiefebene leben und es in höheren Regionen aber schwer haben zu atmen, während die auf den Bergen lebenden sehr gut damit zurechtkommen.

^Seitenanfang

6. Was entscheidet, wohin wir nach dem Tod gehen?

Zum Zeitpunkt des Todes, wenn der grobstoffliche Körper aufhört zu funktionieren, wird die Vitalenergie, die den Körper am Leben erhalten hat, ins Universum freigesetzt. Die Vitalenergie hat dann die Aufgabe, den feinstofflichen Körper aus der Erdregion hinauszukatapultieren. Wie das Gewicht eines Steins entscheidend dafür ist, wie weit er geworfen werden kann, so ist auch das Gewicht eines feinstofflichen Körpers entscheidend, auf welche Existenzebene er nach dem Tod geht.

Das „Gewicht“ eines feinstofflichen Körpers hängt von der Menge des ihm innewohnenden Tama ab.    

Sattva Raja und Tama im MenschenDie 3 feinstofflichen Grundkomponenten: Jeder Mensch besteht aus den drei subtilen Basiskomponenten, den Gunas. Diese Komponenten sind von spiritueller Natur, können nicht gesehen werden, definieren aber unsere Persönlichkeit. Sie sind:

  • Sattva: Reinheit und Wissen

  • Raja: Bewegung und Leidenschaft

  • Tama: Unwissenheit und Faulheit. In einem Durchschnittsmenschen von heute beträgt die Tama-Komponente 50%

Bitte lesen Sie den Artikel über die 3 feinstofflichen Grundkomponenten

 

Je mehr wir mit Raja und Tama angefüllt sind, desto mehr geben wir das folgende Bild von Charakteristika ab, die zu unserem „Gewicht“ beitragen und bestimmen, auf welche Existenzebene wir nach dem Tod gehen werden:

  • Größere Verhaftung an weltlichen Dingen und Egoismus

  • Mehr unerfüllte Wünsche und Begierden

  • Rachegefühle

  • Eine grössere Anzahl von Verfehlungen oder schlechten Taten

  • Viele psychoszoziale Fehler (persönlich Fehler und Schwächen) wie Zorn, Gier, Angst, Eitelkeit usw.

  • Ein größeres Ego: Unter Ego verstehen wir, wie sehr sich ein Mensch nur mit Körper, Geist und Intellekt identifiziert und wie wenig mit seiner Seele

  • All dies hat ein niedrigeres spirituelles Niveau zur Folge

Eine stete Reduktion von Tama und der dazugehörigen Charakteristika erreicht man nur durch permanente Spirituelle Praxis nach den sechs Grundprinzipien der Spirituellen Praxis. Verbesserungen auf psychologischer Ebene mit Selbst-Hilfe-Büchern oder dem Bemühen nett zu sein, wirken nur oberflächlich und nur für kurze Zeit.

 

6.1 Die Bedeutung des mentalen Zustandes zur Zeit des Todes

Der mentale Zustand zum Zeitpunkt des Todes ist, abgesehen von dem was wir oben angeführt haben, sehr wichtig. Unser mentaler Zustand steht im Allgemeinen in Relation zu den subtilen Grundkomponenten in unserem Wesen.

Wenn wir nun zum Zeitpunkt des Todes Spirituelle Praxis machen - z.B. den Namen Gottes chanten - so ist der Einfluss von Begierden, Verhaftungen, negativen Wesenheiten usw. geringer im Vergleich zu einer Person, die nicht chantet. Es macht unseren feinstofflichen Körper leichter. Wenn wir während des Chantens sterben, erreichen wir eine bessere Existenzebene innerhalb der Subebenen.

Wenn wir zum Zeitpunkt des Todes den Namen Gottes chanten und dabei auch in einem Zustand der Hingabe zu Gott sind, wird unser feinstofflicher Körper mit noch größerer Geschwindigkeit in eine noch höhere Region katapultiert. Wenn eine Person ihr Sein Gott hier auf der Erde überantwortet, besteht wenig Wahrscheinlichkeit, dass ihr Ego im Leben nach dem Tod noch wächst. Auch liegt die ganze Verantwortung für ihr Wohlergehen im Jenseits in den Händen ihres hoch entwickelten spirituellen Führers (Guru), wenn sie mit einem solchen von Gott gesegnet ist.  

 

6.2 Wer geht in die Hölle?

Die nun folgenden sind Beispiele für die Arten von Handlungen in unserem Leben auf der Erde, die uns in einer der Existenzebenen der Hölle landen lassen.  

Sünden die in die Hölle führen

Nicht nur die Tat selbst sondern vor allem das Ausmaß, die Dauer und Absicht im Zusammenhang mit den Verfehlungen sind ausschlaggebende Faktoren.

^Seitenanfang

7. Selbstmord und das Leben danach

Es gibt zwei Arten von Tod, was den Zeitpunkt angeht.

Vorherbestimmter endgültiger Tod: Das ist der Zeitpunkt des Todes, dem niemand entkommen kann.

Möglicher Tod: Der Zeitpunkt, an dem jemand sterben kann aber nicht unbedingt muss. Jeder kann einen möglichen Todeszeitpunkt erleben, in dem er dem Tod ganz nahe kommt, aber aufgrund seiner Verdienste (guten Taten) gerettet wird. Wenn jedoch jemand unüberwindliche Krisen im Leben durchmacht oder schwere Persönlichkeitsstörungen hat, mag er in einem depressiven Stadium an Selbstmord denken. Auch negative Wesehnheiten (Geister, Dämonen usw.) fördern Depressionen von selbstmordgefährdeten Menschen und bringen sie manchmal dazu, sich das Leben zu nehmen. Trotzdem ist und bleibt Suizid ein Willensakt, der in einer Schicksalsphase stattfindet, in der die Person durch eine Zeit eines möglichen Todes geht.

Das Geschenk des Lebens auf der Existenzebene der Erde ist kostbar und ist uns zu allererst für unser spirituelles Wachstum bzw. Vorankommen gegeben. Wenn wir Selbstmord begehen, verschleudern wir diese Gelegenheit und eine göttliche Strafe ist uns daher gewiss. Die Konsequenz ist daher, dass ein Selbstmörder nach seinem Tod für eine Zeit von 60.000 Jahren in den Narak des siebten Patal geht. Es ist ein Ort an dem es absolut kein Licht gibt. Es ist so etwas wie die Einzelhaft in einem Gefängnis. Da es niemanden in dieser Narak-Regiongibt, der Spirituelle Praxis lehrt, bleibt der feinstoffliche Körper in Dunkelheit und Unwissenheit. 

8. Warum gibt es einen Zeitabstand zwischen zwei Inkarnationen?

Im Laufe der Forschung nach Spuren vergangener Leben eines Menschen mit Hilfe von Hypnose haben wir gesehen, dass der Zeitabstand zwischen zwei Inkarnationen auf der Erde im Durchschnitt 50 bis 400 Jahre beträgt. Die Gründe für diesen Zeitabstand sind folgende:

  • Der feinstoffliche Körper verbleibt auf der Existenzebene des Himmels oder des Unterhimmels (Bhuvaloka) unterschiedlich lange Zeit, wo er für seine Verdienste oder Verfehlungen (Sünden) entsprechende Bewusstseinszustände durchlebt.

  • Da ja von früheren Leben Geben-Nehmen-Rechnungen mit verschiedenen Leuten noch offen sind, müssen auch die Bedingungen für eine Geburt stimmen, um diese Rechnungen begleichen zu können. Eine Inkarnation geschieht so im Einklang mit dem Gesetz des Karmas. So wird eine Wiedergeburt eines feinstofflichen Körpers so lange verschoben bis einige andere Körper, die eine offene Geben-Nehmen-Rechnung mit ihm haben, ebenso für eine Wiedergeburt bereit sind.

  • Manchmal berichtet eine Person bei einer Rückführung im Trancezustand auch gar nichts von einer Inkarnation. Manche Inkarnationen sind sehr erlebnisarm oder so kurz, so dass sich die Person an die Einzelheiten nicht erinnert.

Im Falle von feinstofflichen Körpern, die in tiefere Existenzebenen der Hölle verbannt wurden, kann der Zeitabstand zwischen zwei Inkarnationen tausende von Jahren betragen. Sie bleiben in ihren jeweiligen Existenzebenen bis sie ihre Strafe verbüsst haben. In den meisten Fällen bedeutet das nach dem Tod einen Verbleib in der Hölle bis zur Auflösung des Universums.       

9. Leben nach dem Tod – Zusammenfassung

Die oben angeführten Fakten über die verschiedenen Existenzebenen geben uns einen guten Überblick darüber, was die möglichen Konsequenzen unseres jetzigen Lebens für unser Leben nach dem Tod sein könnten. Nur mit Spiritueller Praxis oder äußerst verdienstvollen Handlungen können wir in die höheren Existenzebenen kommen, Leiden, Unglücklichsein und Bestrafung vermeiden und höhere Formen von Glück geniessen. Es werden so auch bessere Chancen für eine Wiedergeburt auf der Erde geschaffen mit Umständen, die für eine Spirituelle Praxis besser geeignet sind. So bewegen wir uns dann weiter in höhere feinstofflichere Existenzebenen des Universums. Je weiter wir in das laufende Zeitalter des Streits und Kampfes (Kaliyuga) eintauchen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen nach dem Tod in höhere Existenzebenen aufsteigen.

Wenn wir einmal in den unteren Existenzebenen wie Bhuvalok oder Patal (Hölle) sind, bleiben wir dort für die Zeit von Jahrhunderten und durchmachen Leiden, Zeiten intensiven Unglücklichseins und schwere Strafen bis wir ganz für unsere Verfehlungen (Sünden) bezahlt haben und wieder eine Chance bekommen, auf der Erde wiedergeboren zu werden.

In der heutigen Zeit beständige Spirituelle Praxis nach den sechs Grundprinzipien der Spirituelle Praxis zu machen, ist wie gegen einen reißenden Strom zu schwimmen. Jedoch, es ist ein garantierter Weg nach dem Tod in höhere Existenzebenen aufzusteigen.

 

 

^Seitenanfang

 

Email to a friendPrint viewComment

Subscribe

SubscribeAsk a question

SSRFon

About Spiritual Research